5 Tipps, um als Musiker online Geld zu verdienen
Du bist Musik-Student:in, Berufs-, Hobbymusiker:in oder machst dich gerade selbstständig? In jedem Fall brennst du für Musik und stellst dir die Frage: Wie kann ich als Musiker:in Geld verdienen?
Um langfristig gut von deiner Musik leben zu können, lohnt es sich, auf mehrere Einkommensströme zu setzen. Als kleine Stütze, um den Überblick zu behalten, haben wir 5 Tipps für dich, wie du als Musiker:in online schnell Geld verdienen kannst.
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Tipp 1: Nutze soziale Netzwerke, um bekannt zu werden und Anfragen zu generieren
Facebook, Instagram, Twitter und Co. bieten dir den idealen Einstieg in die Online-Welt. Mithilfe von Storytelling in deinen Postings kannst du andere darauf aufmerksam machen, wer du bist, was du machst und natürlich auch deine Musik vorstellen. Das geht sowohl in Gruppen als auch in deinem eigenen Privataccount. Alles, was du dafür brauchst, sind gute Ideen sowie echte Fotos/ Videos und Texte, die fesseln und begeistern. Wenn du aktiv postest, werden Menschen auf dich zukommen und Fragen zu deinem Angebot stellen. Hier solltest du dich in jedem Fall darauf fokussieren guten, Content zu deinem Thema zu posten.
Wenn du beispielsweise einen Online-Kurs für Gitarren-Anfänger:innen verkaufen möchtest, könntest du die Menschen mit kurzen Mehrwert-Postings zu deinem Thema extrem gut abholen.
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Folgende Themen könntest du in deinen Postings behandeln:
- Muss ich Noten lesen können, um Gitarre zu spielen?
- Wie soll ich anfangen, Gitarre zu lernen?
- Welche Akkorde soll ich als Erstes lernen?
Wenn du klassische Musik machst und für Events gebucht werden möchtest, könntest du Fotos oder Videos von dir bei einem deiner Auftritte posten. Eine weitere Möglichkeit sind Testimonials (Rückmeldungen) von glücklichen Kund:innen.
Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, um auf Social Media aktiv zu sein.
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Ideen für Postings und Stories:
- Storytelling zu deinem Thema
- Mehrwert-Texte über dein Thema
- Live-Streams von deinen Auftritten
- Videomitschnitte von deinen Konzerten
- Sneak-Peaks - Blick hinter die Kulissen
- Hinweise (Links) zu YouTube Videos oder Blogartikel von dir
Falls du Alben verkaufst, solltest du vor der Veröffentlichung nicht allzu viel auf Facebook oder Instagram preisgeben. Du möchtest schließlich, dass deine Fans einen Grund haben, deine CDs, LPs oder Downloads zu kaufen. Beziehe deine Community daher vorwiegend beim Produktionsprozess ein.
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Tipp 2: Mach deine Website zu deinem besten Verkaufsmitarbeiter
Deine Website ist ein sehr starkes Tool, um Interessenten zu Kund:innen zu machen. Mithilfe von SEO-Artikeln gelingt es dir relevanten Traffic zu generieren und Interessent:innen zu Kund:innen zu machen.
Darüber hinaus kannst du auch über deinen eigenen Online-Shop Produkte verkaufen:
- CDs, LPS, digitale Downloads
- Band Merchandising (Fan Artikel)
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Bau dir eine E-Mail Liste auf
Mit einem kostenlosen Goodie (Freebie) - beispielsweise einem PDF-Dokument, Video oder ähnlichem, das ein Problem des/ der Leser:in löst - kannst du die E-Mail Adressen deiner Fans einsammeln. Du sammelst automatisiert Daten und lernst deine Fans bzw. deine Zielgruppe besser kennen. Damit bist du immer mit Interessent:innen verbunden und kannst sie über wichtige Neuigkeiten informieren - Konzerttermine, Auftritte mit der Band, neue Kursinhalte usw.
Wenn du beispielsweise Online-Klavierunterricht anbietest, könnte dein kostenlose Einstiegsgeschenk ein Mini-Kurs sein, wo du etwas vorzeigst, was die Klavierschüler unbedingt lernen möchten. Du baust dadurch enormes Vertrauen zur Zielgruppe auf.
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Tipp 3: Spotify und Co.: Lass Online-Portale für dich arbeiten
Du schreibst richtig gute Songs oder singst/ spielst toll und nimmst diese auf höchstem Niveau auf? Dann ist es Zeit, sie zu veröffentlichen! Online Portale sind eine tolle Möglichkeit, um deine Musik bekannt und überall auf der Welt konsumierbar zu machen. Am Anfang verdienst du damit nicht das große Geld, aber wenn du bekannter wirst, steigt der Umsatz.
Welcher Anbieter ist geeignet? Spotify, Deezer, YouTube, iTunes, Bandcamp oder doch lieber SoundCloud? Bei über 250 Streaming-Plattformen ist es nicht ganz einfach, die Richtige auszuwählen.
Tipp: Damit du deine Musik nicht bei jeder Plattform einzeln hochladen musst, gibt es digitale Musikvertriebe, die das für dich übernehmen und auch das Geld für dich einsammeln.
Der Vorteil: Du zahlst nur eine geringe Startgebühr von ca. 10 Euro.
Der Nachteil: Du musst einen gewissen Prozentsatz deines Umsatzes an den Musikvertrieb abgeben.
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“Wie viel verdiene ich mit 1000 Spotify-Streams?”
Eine berechtigte Frage, die in Zusammenhang mit Online-Portalen immer wieder auftaucht.
Laut Spotify kann hier keine genaue Zahl genannt werden, da der Betrag vom Land und dem jeweiligen Abo des/ der Nutzer:in abhängig sei. Der Durchschnittswert liegt aktuell bei 0,3 Cent. Bei 1000 Streams wären es dann durchschnittlich 300 Euro. Näheres zu diesem Thema findest du übrigens in unserem Artikel "Spotify und Co. - Was bleibt für den Musiker?"
Ed Sheeran zählt bei Spotify inzwischen mehr als 100 Millionen Follower. Damit hat der britische Sänger seinen eigenen Rekord übertrumpft, nachdem er bereits im März 2020 als erster Act 50 Millionen Follower hatte. Ed Sheeran soll mit Spotify-Streams etwa. 4.366.000 Dollar erwirtschaftet haben.
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Tipp 4: Gib dein Know-how als Online-Kurs oder Online-Dienstleistung weiter
Durch die Coronakrise hat sich das Leben vieler Musiker:innen drastisch verändert. Konzerte, Events und Präsenzunterricht konnten nicht mehr stattfinden. Künstler:innen fingen an, alternative Wege zu gehen. Online-Kurse oder Online-Dienstleistungen sind eine tolle Möglichkeit, um weiterhin einer Lehrtätigkeit nachgehen zu können.
Online Angebote können auf diversen Plattformen wie beispielsweise Udemy zum Kauf angeboten werden. Hier findet man wirklich zu jedem Instrument den passenden Kurs - teilweise mit lebenslänglichem Zugriff:
- Grundlagen der Musik-Theorie
- Studioproduktion Grundlagen
- EDM Production Basics
- Klavier für Anfänger/ Klavier für Fortgeschrittene
- Gitarre für Anfänger/ Gitarre für Fortgeschrittene
- usw.
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In diesem Video beschreibt Christian Konrad von der Musiker Academy, wie du dir als Musiklehrer:in einen erfolgreichen Youtube-Kanal aufbauen kannst:
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Tipp 5: Ein Beat könnte dein Leben verändern - verkaufe deine Musik als Lizenz
GEMA-lizenzfreie Musik wird häufig bei Podcasts, Imagefilmen und Werbespots verwendet. Die Vorteile für den Konsumenten liegen klar auf der Hand: günstige Preise, rechtliche Absicherung und Transparenz. Um GEMA-lizenzfreie Songs gewerblich verwenden zu dürfen, sind sie kostenpflichtig (aber immer noch preiswert).
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Es gibt bereits über 100 Musikplattformen, wo du deine Musik verkaufen kannst:
- Beatport
- YouTube
- Amazon Music
- Deezer
- audioagency
- napster
- Shazam
- etc.
Beispiel: Lil Nas X hat den Beat für “Old Town Road” für 30 Dollar auf der Plattform Beatstars gekauft. Das Lied verkaufte sich weltweit über 18,4 Millionen Mal. Der damals 19-jährige Produzent YoungKio aus den Niederlanden hat heute einen Vertrag mit Universal Music.
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Sieh dir an, wie ein einziger Beat YoungKio's Leben komplett verändert hat...